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Energieplan löst EVP-Solarinitiative ab

Die EVP ist erfreut, dass die Gemein­de­ver­samm­lung der Ablö­sung ihrer Solar-Initiative durch ein umfas­sen­des ener­gie­po­li­ti­sches Mass­nah­men­pa­ket zuge­stimmt hat.

Die EVP-Solarinitiative war ein Erfolg, sie löste seit dem Inkraft­tre­ten im Jahr 2013 den Bau von ins­ge­samt rund 6000 Qua­drat­me­ter Fotovoltaik-Anlagen mit einem geschätz­ten Jah­res­er­trag von 1‘200‘000 kWh aus. Auch freut sich die EVP, dass die im Jahr 2014 nach­ge­reichte Peti­tion zur Erstel­lung einer Foto­vol­ta­ik­an­lage auf dem Ches­sel­hu­us­dach vom Bau­amt und den Wer­ken umge­setzt wurde und dass Dank dem Betei­li­gungs­mo­dell die breite Bevöl­ke­rung Solar­pa­nels erwer­ben konnte. Weil die Solar­in­itia­tive Ende 2018 aus­läuft, freut sich die EVP, dass die Gemein­de­ver­samm­lung im Sep­tem­ber eine Kos­ten­gut­spra­che von Fr. 50`000.- für die Umset­zung eines neuen Ener­gie­plans bewil­ligte. Dadurch ebnete sie den Weg für wei­tere und brei­tere ener­gie­po­li­ti­sche Mass­nah­men.

 

Der neue Ener­gie­plan geht weit über die För­de­rung von Solar­en­er­gie hin­aus: So begrüsst die EVP ins­be­son­dere, dass künf­tig der Infor­ma­tion vor Ort, der Bera­tung im Bereich Gebäu­de­sa­nie­rung und dem Ersatz von Ölhei­zun­gen durch Heiz­sys­teme mit erneu­er­ba­ren Ener­gien grosse Beach­tung geschenkt wird: Schweiz­weit ent­fällt fast die Hälfte des Ener­gie­ver­brauchs auf die Gebäude. Mit der geziel­ten Sanie­rung und Däm­mung von Alt­lie­gen­schaf­ten (gebaut vor 1980) kann der Ener­gie­ver­brauch und die CO2-Belastung mas­siv redu­ziert wer­den. Die EVP erwar­tet eine kon­se­quente Rea­li­sie­rung der geplan­ten Mass­nah­men des Ener­gie­plans und sie wird deren Fort­schritt genau ver­fol­gen. Auch erwar­tet die EVP, dass Gemeinde und Werke mit gutem Bei­spiel vor­an­ge­hen, sei dies bei der Sanie­rung gemein­de­ei­ge­ner Lie­gen­schaf­ten, beim Erset­zen ihres eige­nen Wagen­parks (Umstel­lung auf Elek­tro­au­tos) oder dem Erstel­len wei­te­rer Foto­vol­ta­ik­an­la­gen auf gemein­de­ei­ge­nen oder pri­va­ten Dach­flä­chen.